Direktionsgebäude UPK, Basel

In den letzten Jahren sind auf kantonaler und nationaler Ebene ver­schiedene Gesetze erlassen worden, die eine Gleichstellung behinderter Menschen verlangen. Amtshäuser, Läden, Wohnbauten, Bürogebäude, öffentliche Plätze, usw. müssen heute so gestaltet und angepasst werden, dass sie auch für Menschen mit einem Rollstuhl oder mit einer Geh-, Seh- oder Hörbehinderung gut benutzbar sind. Die neue Maxime heisst: hindernisfrei bauen; und sie gilt nicht nur für Neubauten. Im Fokus stehen auch die vielen älteren Gebäude und Anlagen, denn sie machen einen grossen Anteil an der Infrastruktur aus. Erst wenn der überwiegende Anteil aller Bauten hindernisfrei angepasst sind, können behinderte und betagte Menschen voll- und gleichwertig am Leben der Gesellschaft teilnehmen.

Konzeptionelles Vorgehen notwendig

Die hindernisfreie Gestaltung und Anpassung von grösseren, komplexen Neu- und Altbauten sowie von Anlagen stellt eine besondere Aufgabe dar. Im Gegensatz zu kleineren Objekten lässt sich in diesen Fällen nicht einfach eine Lösung aus der Schublade ziehen. Jedes grössere Bauwerk hat seine Besonderheiten, jedes ältere Gebäude seine Geschichte. Es braucht bei diesen Projekten oft ein individuell angepasstes Konzept. Ein Konzept, dass einen grösstmöglichen Nutzen für die Eigentümerschaft und Allgemeinheit sowie für Menschen mit einer Behinderung erzielt.